Genial: Feigen Carpaccio mit gebratenen Ziegenkäsetalern und geröstetem Speck

Wir haben ja in Portugal einen Feigenbaum vor dem Haus. Und dieser Feigenbaum hat uns in den vergangenen Jahren zu einigen tollen Rezepten inspiriert. Zum Beispiel zu Feigenschnaps, Feigenlimes, Feigen Picolini, Feigenstreuselkuchen und gefüllten Feigen im Schinkenmantel. Auch in diesem Jahr habe ich überlegt, wie ich diese wunderbaren Früchte verarbeiten könnte. Und da kam mir die Idee, ein Feigen Carpaccio zu machen. Gedacht, getan! Und es ist gelungen! Die Familie war so begeistert, dass ich das Rezept am nächsten Tag wiederholen musste.

Viel Spaß  beim Nachkochen!

Feigen Carpaccio

Feigen Carpaccio

Zutaten:
6 Scheiben roher Schinken oder Speck
8 Feigen
1 Rolle Ziegenkäse
4 Zweige Rosmarin
08. Okt EL Olivenöl
1 EL Honig

Zubereitung:

Feigen waschen und in Scheibchen schneiden. Diese in eine Schale oder in einen Teller gefächert schichten.

Ofen auf 200° C Ober-Unterhitze vorheizen.

Die Nadeln von zwei Zweigen des Rosmarins klein hacken. Die anderen beiden Zweige teilen. Ziegenkäserolle ebenfalls in Scheiben schneiden, in eine feuerfeste Schale legen. Rosmarinzweige und –nadeln darüber verteilen. Öl darüber träufeln und für ca. 5-10 min in den Ofen geben.

Schinken oder Speck in einer fettfreien Pfanne rösten, bis er knusprig wird.

Ziegenkäsetaler, das Öl und den Rosmarin auf den Feigen verteilen. Anschließend den Honig darüber geben. Schinken oder Speck darüber verteilen. Fertig!

Sonne, Meer und Oktopussalat!

Endlich wieder Portugal! Es ist traumhaft, es ist schön! Und wir genießen das süße Nichtstun in vollen Zügen. Wir lesen, wir schwimmen, wir flanieren über die Strandpromenade, wir genießen das Essen und…. ja, wir kochen. Nach einem Abend in einem kleinen Lokal, in dem wir Oktopussalat gegessen haben, dachten wir “So einen Salat werden wir auch einmal für den Abend selbst machen!” Gesagt, getan.

Supra  Supra

Supra

Hier nun das Resultat: Oktopussalat mit frischen Tomaten und Petersilie. Lecker!!!!

 

Oktopussalat mit Tomaten und Petersilie

Oktopussalat mit Tomaten und Petersilie

Zutaten für vier Personen:

600 g Tintenfisch (Oktopus), gefroren
1 Zwiebel mittelgroß
2-3 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
250 g Cocktailtomaten
6 EL Zitronensaft
Zesten von einer halben Zitrone
6 EL Olivenöl extra vergine
etwas Salz
etwas Pfeffer, frisch gemahlen
5 EL Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:

  1. Oktopus auftauen, abwaschen.
  2. Wasser in einem Topf aufkochen und Salz zufügen. Oktopus hineingeben und ca. 1/2 Stunde kochen.
  3. Petersilie, Knoblauchzehen und Zwiebel klein hacken.
  4. Tomaten halbieren.
  5. Dressing zubereiten: Hierfür Zitronensaft, Zesten, Salz und Pfeffer verrühren. Olivenöl zugeben und ebenfalls verrühren.
  6. Oktopus aus dem kochenden Wasser holen, kalt abbrausen, trockentupfen und klein schneiden.
  7. In einer Pfanne Öl erhitzen, Knoblauch zugeben und kurz anbraten. Oktopussstücke zugeben, ebenfalls kurz anbraten.
  8. Oktopus mit Öl und Knoblauch in eine Schüssel geben und Petersilie, Knoblauchzehen, Zwiebelnund Tomaten zugeben. Dressing darüber geben und alles gut miteinander vermengen. Im Kühlschrank für ca. 2 Stunden kalt stellen. Mit Baguette servieren.

Guten Appetit!

 

Endlich gefunden: eine hübsche Vierzimmerwohnung

Endlich haben wir sie gefunden: eine hübsche und helle Vierzimmerwohnung! Darum bin ich in unendlichem Umzugsstress und kann kaum kochen oder hier schreiben. Ich packe, ich sortiere aus, ich baue ab. Und Mitte Juli geht es dann los. Dann kommen die Umzugswagen und die Maler. Ja, und wenn das überstanden ist, dann werde ich mich meiner neuen Küche widmen und wieder das eine oder andere Rezept kreieren und hier reinsetzen.
Bis bald!

Gar nicht einfach: Die Suche nach einer Vierzimmerwohnung

Wenn einer eine Wohnung sucht, dann kann er was erzählen. Ja, das stimmt! Ich suche eine 4-Zimmer-Wohnung. Am liebsten in Wörthsee oder Inning.
„Das dürfte doch kein Problem sein“, dachte ich. Ha, weit gefehlt! Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es einfacher ist, eine Nadel im Heuhaufen zu finden. Und wenn man dann eine Vierzimmerwohnung in einem Heer von Zwei- oder Dreizimmerwohnungen gefunden hat, die noch frei ist und die man besichtigen könnte, dann stellt man fest, dass man sich für diesen Preis auch gleich ein ganzes Haus mieten kann.

Und jetzt habe ich noch nicht mal weitere Wünsche an meine zukünftige Vierzimmerwohnung geäußert, wie zum Beispiel eine offene Küche oder eine Wohnküche. Oder ein Garten bzw. Gartenmitbenutzung. Oder nette Nachbarn. Oder zwei Vierzimmerwohnungen in einem Haus, damit meine Nachbarn wie ursprünglich geplant, mitziehen können. Nein, diese Wünsche traue ich mich gar nicht mehr auszusprechen.

Nachdem ich nun eine Homepage gebaut – das war noch, als ich zwei Wohnungen gesucht habe – und eine Wohnungssuch-Facebookseite ins Leben gerufen habe, nachdem ich Plakate gestaltet und Inserate geschaltet habe, nachdem ich Hinz und Kunz über meine Suche informiert und sämtliche Makler im Umkreis angeschrieben habe, beginne ich resigniert damit, Dreizimmerwohnungen zu besichtigen.

Neulich sah ich mir eine Dreizimmerwohnung in Wörthsee an. Diese wird zusammen mit einer kleinen Zweizimmerwohnung, die ein Stockwerk höher liegt, vermietet. Ich dachte: „Ja, da könnte dann der Junior hochziehen und hätte sein eigenes Reich.“ Die Vermieterin war ausgesprochen nett – sie wohnt im Erdgeschoss des Wohnhauses. Allein schon wegen ihr hätte ich die Wohnung eigentlich nehmen müssen. Aber dann kamen mir Zweifel. Mein Sohn ist erst 12 Jahre alt. Er allein da oben in der Zweizimmerwohnung? Und wenn er dann in die Pubertät kommt, bekomme ich gar nicht mit, wann er kommt und wann er geht. Nix da! Oder wenn er plötzlich nachts erkrankt. Dann höre ich ihn nicht – selbst wenn er mich ruft. Ich wäre ja ein Stockwerk tiefer – getrennt durch das öffentliche Treppenhaus.
Ja, und die Dreizimmerwohnung war definitiv zu klein für uns drei.

Die zweite Dreizimmerwohnung, die ich mir ansah, war ebenfalls zu klein. Und ungünstig geschnitten, als dass ich dort irgendwo ein drittes Bett hätte unterbringen können.
Die dritte Wohnung – eine Dachgeschosswohnung in Seefeld (ja, ich habe meinen Suchradius vergrößert) – war wunder-, wunderschön. Aber leider durch die großen Fensterfronten und Dachschrägen auch ungünstig geschnitten.

Dann wollte ich noch eine Vierzimmerwohnung in Wessling besichtigen. Darauf freute ich mich schon die ganze Woche. Doch der Makler informierte mit einen Tag vorher, dass die Wohnung nun schon vergeben sei. Meine Enttäuschung war groß.

Ich überlegte, wie ich noch an eine Wohnung kommen könnte. Sollte ich vielleicht mit einer Freundin zusammen ziehen und ein Haus mieten? Nein, besser nicht. Meine Freundinnen, die ebenfalls auf Haus- oder Wohnungssuche sind, haben auch Kinder. Das wären dann zwei Erwachsene und viele Kinder. Wo bleibt dann die Erholung, die man sich als alleinerziehende Mutter ab und zu gönnen muss?

Wie auch immer… ich suche und suche… Und wenn ich etwas gefunden habe, dann werde ich dies hier sofort kundtun. Versprochen!!!! Und jetzt heißt es: DAUMEN DRÜCKEN!

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Wörthsee 

Der Adventskalender

Der Adventskalender

Neulich fand ich, als ich den Computer mal ‘reinigte” und alte Dateien entfernte, eine Geschichte, die ich vor ca. fünf, sechs Jahren über meine Kinder geschrieben habe. Ein Erfahrungsbericht sozusagen… Der Erfahrungsbericht einer Mutter, die ihren Kindern jedes Jahr einen Adventskalender bastelt. Hier ist sie:

 

*****


Jedes Jahr erhalten die Kinder einen Adventskalender. Selbst gebastelt, wie es sich für eine liebende Mutter gehört. Und in jedem Jahr überlege ich, womit ich diesen befüllen könnte. Ich fange bereits im Sommer an, darüber zu sinnieren. Früher dachte ich, dass es das Beste sei, ich würde es mit netten kleinen Spielsachen füllen. Süßes ist ja schlecht für die Zähne und die Figur, wie wir wissen. Also kaufte ich kleine Flummis, Stifte, Kinderschmuck, Aufkleber, Minipuzzle, etc. Das Resultat war, dass beide Zwerge lauerten, ob da nicht irgendwann etwas Süßes kommt. Jeden Tag fühlten und rieten sie, was da wohl die nächsten Tage kommen könnte. Wenn ein Flummi drin war, dann hörte ich Pia begeistert „Das ist bestimmt ein großer Kaugumm!“ oder Timo vermutete beim Rascheln des Puzzles, dass es sich um Brausepulver handeln könnte. Man muss kein Kinderversteher sein, um zu wissen, wie enttäuscht die beiden waren, wenn nur ein popeliges Spielzeug zum Vorschein kam. Nun sprang ich im letzten Jahr über meinen Schatten und beschloss: „Ok, da kommen mehr Süßigkeiten rein. Aber auch ein paar andere Dinge.“ Also kaufte ich neben diversen süßen Leckereien unter anderem für jeden ein kleines Kinderhaarshampoo (sie prügeln sich in der Badewanne immer um das Shampoo), kleine Seifen und Kindergesichtscremes.
Nachdem mein Nachwuchs wieder alles befühlt und für gut befunden hatte, kam ich zu dem Entschluss, dass ich es richtig gemacht hatte.

Eines Morgens kam ein kleiner wutentbrannter Zwerg ins Schlafzimmer. Noch ehe ich „Guten Morgen“ sagen konnte, flog mir ein kleines, gelbes Shampoo um die Ohren. „Des mag ich nich’!“ rotzte ein heulendes Etwas hinterher. Dann flog die Tür ins Schloss und alles war wieder so, wie vorher. Nur, dass an Schlaf nicht mehr zu denken war.
Hey, hey, was war denn das?
Schon mal was von Dankbarkeit gehört?

Ich stand auf, schnappte das Shampoo und ging zu den Kindern. Zwei kleine Gestalten mit finsteren Gesichtern saßen auf Timos Bett.
„Was war denn das?“
„Shampoo ist doof!“, maulte die Madam.
„Find ich auch“, ergänzte Timo.
„Denkt doch mal an die Kinder, die keinen Adventskalender bekommen“, sagte ich, wohl wissend, dass das bei meinen Kinder überhaupt nicht zog. Doch etwas anderes fiel mir in diesem Moment nicht ein. „Die wären froh, wenn sie überhaupt etwas bekämen.“
„Ist mir doch egal. Die können mein Shampoo haben.“
„Pia! Sag mal!“
„Ich mag auch kein Shampoo!“
Na toll!
„Wenn noch mal so was drin ist, dann will ich keinen Adventskalender mehr.“ Pia deutete auf das Shampoo in meiner Hand.
Ich habe immer versucht, meinen Kindern Bescheidenheit und Rücksicht beizubringen.
„Aber ich kann doch nicht nur Süßigkeiten in den Adventskalender hinein tun.“
„Du doch nicht. Das macht doch das Christkind!“, kam wie aus einem Mund.
„Äh, mein ich ja.“
„Aber Du kannst es ihm sagen!“, Timo fand seine Idee klasse und erntete bewundernde Blicke von seiner Schwester.
„Nix da!“ Ich verließ das Zimmer.
Woher hatten sie das nur?
Als Timo und Pia das Haus gen Schule verlassen hatten, ging ich in die Kinderzimmer und prüfte den Adventskalender. Die Cremes, Shampoos und Zahnpasta entfernte ich und ersetzte sie mit Süßigkeiten.
Ich? Inkonsequent?

Ich schreibe diese Geschichte anonym, denn ich möchte nicht, dass jemand weiß, dass ich undankbare Kinder habe. Außerdem möchte ich nicht, dass man mich für inkonsequent hält.

Und im nächste Jahr mache ich keinen Adventskalender. Ich kaufe einen Schokokalender. Für 59 Cents…. So günstig bin ich noch nie weggekommen.


*****


So, das war sie – die Geschichte. Mittlerweile habe ich raus, was meine Kinder mögen. Und mittlerweile sehen sie großzügig über eventuelle Adventsgeschenk-Faux-Pas hinweg.

Nun zu etwas anderem: An Weihnachten überlegt man sich ja nicht nur, welche Geschenke man verschenken könnte, sondern auch was man Besonderes kochen kann. Hier eine sehr feine Vorspeise, die bei den Gästen und der Familie bestimmt sehr gut ankommt: die Linsen-Aprikosen-Bällchen!

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Zutaten:

250
60
1/4
etwas
etwas
etwas
1
etwas
1

g
g

TL

Handvoll

rote Linsen
getrocknete Aprikosen (oder Mango)
Zwiebel, sehr fein gehackt
Salz
Pfeffer
Chili
Curry, scharf
Oliven- oder Distelöl
getrocknete Aprikosen


Zubereitung

1.
Linsen in Wasser geben, so dass sie bedeckt sind. Kochen, bis die Linsen das Wasser aufgesaugt haben und ganz weich sind.

2.
Getrocknete Aprikosen zugeben und pürieren. Curry und Öl unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Kaltstellen.

3.
Kurz vor dem Formen der Bällchen die klein gehackten Zwiebeln untermengen. Aprikosen dritteln. Aus der Linsenmasse Bällchen formen. In jedes Bällchen immer ein Stück Aprikose geben.

Guten Appetit!

Secret Supper


Wir hatten wieder eine Secret-Supper-Veranstaltung. Diesmal das Thema: „Indian Night“.
Da wir diese Veranstaltungen eher selten abhalten, bin ich davor immer sehr aufgeregt. Ja, ich! Man kann es kaum glauben, aber es ist so! Ich schlafe nachts schlecht, gehe sämtliche Rezept nochmals durch, überlege, ob wir bei der Deko nichts vergessen haben und male mir im Kopf immer den Supergau aus: das Essen verkocht, die Gäste haben die Wegbeschreibung nicht erhalten, alle Gäste sind plötzlich krank oder Sabine und ich erkranken überraschenderweise. Oh Gott!!! Was dann???

Tja, und dann – einen Tag vor dem Tag X – erhielten wir tatsächlich die Absage von einer vierköpfigen Gruppe. Jemand war erkrankt und somit kamen sie alle nicht. Mir wurde es ganz anders. Sabine auch. Woher sollten wir auf die Schnelle noch Gäste bekommen? Klar, wir haben lange Wartelisten, aber so kurzfristig wollten wir die Leute auch nicht mehr anschreiben. Vielleicht im Freundes- und Bekanntenkreis nachfragen? Da gibt es auch viele Interessenten. Sie würden quasi einen Last-Minute-Preis bekommen…
So erkundigten wir uns im näheren Umfeld. Jedoch konnten wir am Vorabend noch nichts ausrichten.
Ich schlief die Nacht schlecht.

Am nächsten Morgen begann ich in aller Früh mit den Vorbereitungen. Die Tische hatte ich schon am Abend zuvor gedeckt. Während ich so vor mich hinwerkelte, griff ich nebenbei zu meinen Vitamintabletten in der Schublade, die ich mir täglich gönnte. Dazu trank ich ein Glas Wasser. Als ich die Verpackung wieder schloss, bemerkte ich: ich hatte nicht die Vitamintablette genommen, sondern die Baldrian-Schlaftpille. Das fehlte noch, dass mir während der Secret-Supper-Vorbereitungen die Augen zufielen…
Sofort eilte ich zu Sabine nebenan und erzählte ihr von meinem Missgeschick. Sie bot mir eine Tasse Kaffee an. Ich winkte ab – ich bin kein Kaffeefreund. Aber ich hielt mir die Option offen, für den Fall, dass mich die Müdigkeit übermannen sollte.
So setzte ich meine Vorbereitungen weiter fort. Und ich musste feststellen: ich hatte noch nie so ein entspanntes Secret Supper wie an jenem Tag, als ich die Vitaminpille mit der Baldrian-Schlafpille verwechselte.

Wir haben übrigens noch Ersatzgäste gefunden.

Und hier nun zwei Gänge von unserem “Indian Night”-Menü: das Spinatcurry mit Schweinefilet und das Mango-Kulfi!

 Spinatcurry

Zutaten
800 g Schweinefilet
1-2 TL geriebener Ingwer
1-2 TL zerdrückter Knoblauch
500 g tiefgefrorener, gehackter Spinat
4 EL Ghee oder Erdnussöl
1-2 TL Cayennepfeffer
2 TL Garam Masala
2 Kardamomkapseln, geschält und leicht zerdrückt
1 Zimtstange
etwas Salz und Pfeffer
125 g Naturjoghurt
1 EL Mandeln, gemahlen
1-2 TL Muskat
3 EL Crème fraiche
Zubereitung:

1.
Schweinefilet in 3 cm große Würfel schneiden und mit Knoblauch und Ingwer würzen. Ca. 20 min ziehen lassen.

2.
Das Fleisch in einen Topf geben, Wasser dazugießen, dass das Fleisch bedeckt ist und etwa 30 min köcheln lassen.

3.
Spinat bei niedriger Temperatur in einem Topf auftauen und 2-3 min köcheln lassen. Grobgehackter Spinat mit einem Pürierstab etwas pürieren.

4.
Fleisch abtropfen lassen und die aufgefangene Flüssigkeit aufbewahren.

5.
Fleisch in Ghee/Öl rasch anbraten. Gewürze und Joghurt hinzufügen und ca 8 min kochen, bis das Fleisch den Joghurt vollständig aufgenommen hat und sich im Topf kaum noch Flüssigkeit befindet.

6.
Spinat, gemahlene Mandeln, Muskat und etwas 200 ml des Bratensaftes zugeben. Gut verschlossen 7-8 min köcheln lassen. Crème fraiche einrühren und nochmals vorsichtig erhitzen.

Das Curry mit Naan und Joghurt servieren.

 Mangokulfi

Mango-Eis
Zutaten für 4 Portionen:
800 ml gesüßte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
800 ml flüssige Sahne
300-400 ml Mangopulp
4-6 Stk Kardamom (mit dem Mörser zerstoßen)
2 EL Limettensaft
Zesten von einer Limette
Zubereitung:

1.
Kondensmilch und Sahne verquirlen. Mangopulp unterrühren. Limettensaft, Kardamom und Zesten dazugeben und gut miteinander vermengen.

2.
Alles in eine Eismaschinge geben und so lange rühren, bis die Masse fest wird.

3.
Anschließend die Masse in eine mit Plastikfolie ausgelegte Kastenform (Kuchen) geben, mit Alufolie zudecken und über Nacht tiefkühlen.

 

 

München – Meine Stadt!

Ich liebe München! München ist meine Stadt! Diese Stadt trägt viele Beinamen: Weltstadt mit Herz, Isar-Athen, Millionendorf, Deutschlands heimliche Hauptstadt. Ja, in München wurde ich geboren, ich bin also ein echtes Münchner Kindl.

Was ich an dieser Stadt so mag? Ganz besonders liebe ich Schwabing! Mein Herz schlägt aber auch für Haidhausen, das Glockenbachviertel und Neuhausen. Ja, in München gibt’s viele schöne Fleckerl: den Englischen Garten, den Eisbach, den Olympiapark, die Isar, die Au, die Leopoldstraße, die Theresienwiese….
Apropos Theresienwiese: ich liebe auch das Oktoberfest – die Wiesn: den Geruch von gebrannten Mandeln, wenn man darüber spaziert, die Musik der Fahrgeschäfte, die leuchtenden Augen der Kinder, wenn sie davor stehen, die Musik in den Festzelten, die beleuchtete Bavaria und das bunte Lichtermeer der Fahrgeschäfte bei Nacht. Ja, das ist wirklich schön! Und am allerschönsten ist der letzte Wiesntag, in diesem Jahr am Sonntag, den 06. Oktober.
Hmmm“, sagen Sie jetzt, „da ist doch alles schon vorbei. Das ist traurig. Da wird man nur melancholisch.
Mag sein, dass man dann etwas melancholisch wird, aber das Flair jenes letzten Wiesntages ist mit nichts zu vergleichen. Die Stimmung ist entspannt, die Kellner und Standlbesitzer sind heiter, beschwingt, fröhlich, die Menschenmassen haben sich deutlich reduziert und dem Alkohol wird eher in Maßen zugesprochen, da der nächste Tag ein ganz normaler Arbeitstag ist.
Das ist doch langweilig“, behaupten Sie vielleicht.
Papperlapapp!!! Das ist gar nicht langweilig! Das ist unglaublich anheimelnd.

Und ganz zum Schluss zieht die Band oder das Orchester in dem jeweiligen Zelt noch einmal alle Register, die Kellner tanzen, das Licht wird ausgeschaltet und die Wunderkerzen leuchten. Also bitte! Wenn das nicht schön ist…
Ja, und das ist dann der Moment, an dem ich – wie viele andere übrigens auch – ein wenig melancholisch werde. Ich bin eine Frau und Frauen sind nun mal zarter besaitet als Männer.
Wir singen alle mit, wir tanzen und zu guter Letzt gehen wir nach Hause – mit dem Wissen: im nächsten Jahr sind wir auch wieder dabei.

Und? Habe ich ein wenig Lust auf den Wiesnausklang oder den „Zapfenstreich“ gemacht? Vielleicht sehen wir uns dann ja im nächsten Jahr – am 05. Oktober 2014!

So, und hier noch ein paar Impressionen:

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Wiesn 2

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Wenn einer eine Reise tut…

Es gibt ja die unterschiedlichsten Reisegewohnheiten und es heißt: Sag’ mir, wohin Du reist und ich sage Dir, wer Du bist.
Also, wenn man diversen Studien Glauben schenken darf, dann reist der weltoffene, tolerante und gut aussehende Deutsche nach Frankreich. Sportskanonen zieht es dagegen eher nach Schweden und diejenigen, die dem Sport nicht so zugetan sind, verbringen ihren Urlaub lieber in Italien. Ja, und wer wenig verdient macht sich auf nach Spanien. Oder nach Polen. Die gut Betuchten dagegen suchen die Seychellen auf. Die USA-Reisenden gelten übrigens als Umweltbanausen. Und wer in Deutschland oder Österreich Urlaub macht, ist angeblich ein Spießer….

Tja, wer bin dann ich?
Ich reise überall gerne hin – wichtig ist nur, mit wem.

Die Sommer verbringe ich oft in Portugal. Denn dort lebt ja ein Teil meiner Familie, mit der ich gerne zusammen bin. Oder aber ich fahre mit Freunden nach Italien – oder nach Österreich zum Skifahren (hey… Österreich und nicht Schweden – gilt das auch als sportlich???).
Auch ferne Länder bereise ich gerne – mit Freundinnen. Zählt das noch als weltoffen? Ja, und die USA finde ich ebenfalls sehr interessant. Und das, obwohl ich glaube, dass mein Umweltbewusstsein ausgeprägter ist, als es einer USA-Reisenden unterstellt wird. Nach Frankreich fliege ich beispielsweise, um meine dort lebende Freundin zu besuchen. Bin ich jetzt tolerant – und sogar gut aussehend? Ich weiß es nicht. Egal!

Auf jeden Fall verbringe ich derzeit meinen Urlaub in Portugal – meinem zweiten Zuhause, dem Land der Sonne und der wunderschönen Buchten. Dem Land der Traditionen und der Sehenswürdigkeiten. Dieses Land müsste man zigmal bereisen, um wenigstens einen kleinen Überblick von dem zu bekommen, was es zu bieten hat.

 Portugal2 Portugal

Doch bevor ich ins Schwärmen gerate, präsentiere ich mal wieder ein Rezept. Denn überall dort, wo mir eine Küche zur Verfügung steht – somit also auch in Portugal – probiere ich neue Rezepte aus. Diesmal habe ich Feigen-Piccolini gemacht. Denn der Feigenbaum steht hier im Garten – darum sind Feigenrezepte immer sehr willkommen.

Hier das Rezept:

Piccolini

Zutaten für 12 Feigen-Piccolini
230 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
1 Msp Salz
ca. 130 ml warmes Wasser
5 EL Olivenöl
Belag:
6 EL passierte Tomaten
6 EL Piri-Piri (oder Chilisauce)
12 Scheiben Parmaschinken
60 g Walnusskerne
200 g Mozzarella
4 Feigen
12 kleine Zweige Rosmarin
Zubereitung:

1.
Ofen auf 225°C Ober-Unterhitze vorheizen.
Mehl, Hefe und Salz miteinander vermischen. Nach und nach abwechselnd warmes Wasser und Öl zufügen und alles zu einem Teig kneten.
Teig ca. 40 min gehen lassen.

2.
Feigen in Scheiben schneiden.
Tomaten und Piri-Piri- oder Chilisauce vermengen.
Mozzarella in Scheiben schneiden.
Walnusskerne hacken.

3.
Teig in 12 Portionen teilen und zu kleinen Böden formen. Auf dem Blech nochmals gehen lassen.

4.
Teig mit Tomaten-Piri-Piri-Sauce bestreichen und mit ca. 3 Feigenscheiben, je einem Rosmarinzweig, Walnusskernen und Mozzarellascheiben belegen.

5.
Piccolini ca. 20 – 25 min backen. Anschließend mit einer Scheibe Parmaschinken belegen.

Guten Appetit!

Ferien!

So, Ferien! Endlich!!! Und das Wetter spielt auch mit. Wir haben Sonne satt. Das animiert viele dazu, Open-Air-Veranstaltungen zu organisieren. Und es animiert Menschen wie mich, diese Open-Air-Events zu besuchen. Denn wer weiß, wann das schöne Wetter sich wieder verabschiedet und der kalte, graue Herbst Einzug hält? Aber halt!!! Wir wollen den Teufel doch nicht an die Wand malen! Nein, wir wollen optimistisch sein!
Auf jeden Fall gibt es immer wieder Gelegenheiten, die eine oder andere Leckerei zu den diversen Veranstaltungen mitzubringen. So mache ich mal Wraps, mal Bruschetta, mal Salate, mal Kuchen. Ja, Kuchen! Besonders begehrt ist der Schokoladenkuchen mit weichem Kern. Und nicht nur die Kinder sind Fans von diesem unglaublich saftigen, nussigen, feinen, süßen, schokoladigen und kalorienreichen (achso, das wollte ich eigentlich nicht erwähnen…. aber na ja, nun ist es raus…. Mein Gewissen plagt mich immer, wenn ich diesen Kuchen backe… oder das Rezept ansehe… oder darüber schreibe… oder daran denke… so, weiter im Text… Wo war ich? Achja, auf jeden Fall schmeckt er unglaublich gut. Ein guter Grund, das böse „k-Wort“ einfach auszublenden, nicht wahr?) Kuchen. Und weil’s noch nicht reicht, dass er an sich schon sehr … ähm… – an dieser Stelle setzen wir das ausgeblendete „k-Wort“ ein… – ist, übergieße ich das wunderbare Gebäck noch mit warmer, geschmolzener, duftender Schokolade. Naaaa? Appetit bekommen? Dieser Kuchen sollte unbedingt sofort gegessen werden – so lange die Schokolade noch warm und cremig ist.

Hier also erst einmal das Rezept:

 Schokoladenkuchen


Zutaten für den Schokoladenkuchen

6
225
300
225
1
3
150
200


g
g
g
Päckchen
EL
g
g

Eier
Butter
Schokolade (Zartbitter oder Vollmilch)
Zucker
Vanillezucker
Mehl
Mandeln oder Haselnüsse, gemahlen
Schokolade (Vollmilch)

 


Zubereitung

1.
Ofen auf 180°-200° C Oberhitze-Unterhitze vorheizen.
Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen. Vanillezucker unterrühren.

2.
Butter und 300 g Schokolade in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen.

3.
Eigelb und Zucker schaumig weiß schlagen.
Schokoladenbutter, Mehl und Mandeln/Nüsse zugeben.
Eischnee vorsichtig unterziehen.

4.
Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Backform (ø 26 cm) geben.
Kuchen ca. 40 min backen.
Zwischendurch Stäbchenprobe in der Mitte und außerhalb der Mitte. Der Kuchen sollte einen flüssigen Kern haben, soll aber außenrum nicht flüssig sein!

5.
200 g Schokolade erhitzen bis diese cremig ist. Den etwas abgekühlten Kuchen damit bestreichen. Anschließend mit Amarettinis oder kleinen getrockneten Eischnee-Spitzen dekorieren.

Den Kuchen noch essen, so lange die Schokolade cremig ist. Auf keinen Fall in den Kühlschrank stellen!

Guten Appetit!

 

Die Schreibblockade

Ich habe eine Schreibblockade! Eine ernsthafte noch dazu. Denn ich weiß nicht, wie ich meinen heutigen Eintrag beginnen soll. Das ist nun schon der achte Text, den ich anfange. Und plötzlich gefällt er mir nicht mehr. Ich finde ihn entweder zu öde oder ich weiß ab der Mitte nicht mehr, worauf ich eigentlich hinaus will. Was eine Schreibblockade ist?

Das hier!!!

Ich habe mal gegoogelt und bin bei „Wikipedia“ fündig geworden. Da steht Folgendes drin:

Erscheinungsformen
Eine Schreibblockade kann verschiedene unterschiedlich schwerwiegende Erscheinungsformen haben. Manchen Betroffenen fällt es nur schwer, einen Anfang zu finden, andere quälen sich Wort für Wort durch ihre Texte, während ihnen eine mündliche Wiedergabe des Inhalts nicht schwer fällt. Wieder andere werden schon beim Gedanken an die Anfertigung ihrer Arbeit oder beim Anblick ihres Computers oder Bildschirms von körperlichem Unwohlsein oder innerer Unruhe befallen und schaffen es noch nicht einmal, ihren Computer oder das Schreibprogramm zu starten.
Die Betroffenen neigen häufig dazu, so genannte
Vermeidungshandlungen durchzuführen, sich also mit derzeit weniger wichtigen Tätigkeiten abzulenken, wie exzessives Aufräumen, Sortieren oder Putzen…

Vermeidungshandlungen… stimmt! Ich koche dann halt. Und putze. Auf Sortieren habe ich allerdings gar keine Lust.
Und immer wieder frage ich mich, ob mir noch zu helfen ist? Wo ist meine Kreativität geblieben? Wo sind die Worte, die sonst immer aus mir heraussprudeln, mit denen ich jongliere und spiele? Ich weiß es nicht! Da ist nichts. Mein Kopf ist leer. Nein, nicht ganz leer. Ein paar Latein-Vokabeln geistern dort noch herum, Überbleibsel vom Vokabelabfragen – mein Sohn schreibt am Mittwoch nämlich eine Lateinschulaufgabe. „Petere – angreifen“ …. „cupere – wünschen, wollen“… Ja, ich wünsche mir, dass ich wieder kreativ bin.

Nun gut, ich bin froh, dass ich wenigstens noch in der Lage bin, zu kochen. Wirklich schlimm wäre es, wenn nun auch mein Geschmackssinn versagen würde. Aber so kann ich noch schöne Gerichte zaubern. Und an Ideen mangelt es nicht.

Heute stelle ich wieder ein neues Rezept vor. Wir haben es beim vorletzten Secret Supper gemacht: das Vitello Tonnato. Viele scheuen sich ja davor – aber es ist wirklich nicht schwer. Ich zeig’, wie es geht….

 Vitello-Tonnato-gr

Zutaten für 4 – 6 Portionen
600 g Kalbsnuss
1 Stange Staudensellerie
1 Karotte (Möhre)
2 unbehandelte Zitronen
3-4 l trockener Weißwein
2 EL Weißweinessig
1 Dose Thunfisch ohne Öl
3 eingelegte Sardellenfilets
2 Eigelb
190-200 ml Olivenöl
3 EL Kapern
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
2 Gewürznelken
etwas Salz
etwas Pfeffer
Zubereitung:

1.
Kalbsnuss in einen Topf geben und Weißwein angießen. Selleriestange, Karotte und Zwiebel grob zerkleinern. Zusammen mit dem Lorbeerblatt und den Gewürznelken in die Marinade geben. Zugedeckt ca. 24 Stunden ziehen lassen. Einige Male wenden.

2.
Soviel Wasser zugießen, dass das Fleisch gerade bedeckt ist und das Ganze zum Kochen bringen. Salz zugeben. Bei geringer Hitze im offenen Topf knapp eine Stunde garziehen lassen. Im Sud abkühlen lassen.

3.
Thunfisch abtropfen lassen, Sardellenfilets abspülen und trockentupfen. Im Mixer oder mit dem Pürierstab Thunfisch, Sardellen, Eigelb, Kapern mit dem Saft von einer halben Zitrone und Weißweinessig fein pürieren. Etwas Kalbsbrühe zugeben und Olivenöl einfließen lassen. Zu einer sämigen Sauce rühren (evtl. noch etwas Kablsbrühe zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4.
Kalbfleisch in möglichst dünne Scheiben schneiden und auf einer Platte anrichten. Gleichmäßig mit Thunfischsauce bedecken und abgedeckt 3-4 Stunden kaltstellen, damit es durchziehen kann.

5.
Zum Servieren 1,5 Zitronen in dünne Scheiben schneiden und das Kalbfleisch damit garnieren. 1 EL Kapern darüber streuen. Dazu Weißbrot servieren.

 

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