Schlagwörter

Meine Küche ist klein. Sie ist hübsch, aber klein… Darum sind wir – die Kids und ich – am Überlegen, ob wir uns ein größeres Quartier, bzw. ein Quartier mit einer größeren Küche suchen. Und zwar eine Küche, in der auch mein heiß gewünschter, lang ersehnter, zukünftig hoffentlich mir gehörender Thermomix seinen Platz findet.

Meine Küche

Meine Küche

Thermomix? Genau, Thermomix! Das ist jenes wunderbare Küchengerät, das so viele Dinge kann, dass alle anderen Küchenmaschinen überflüssig sind. Rührgerät, Mixer, Zerkleinerer, Pürierstab, und, und, und…. Nein, ich gehöre nicht zur Herstellerfirma und werbe dafür. Ich bin nur ein Verfechter hilfreicher Küchengeräte, die einem helfen, Zeit und Arbeit zu sparen.

„Kauf sie Dir halt“, schlägt mein Töchterchen vor, die sich selbst erhofft, sie nutzen zu dürfen. Aber diese Wundermaschine kostet schlappe 1100 €.

„Nein“, sagen nun ahnungslose Besserwisser, „ein Thermomix ist nichts für wahre Köche.“ Das sind diejenige, die scheinbar meinen, dass dieses Gerät auch noch einkauft, kocht, backt, dekoriert und serviert. Aber ich weiß, dass auch einige Sterneköche dieses tolle Wunderwerk besitzen – und nicht nur das, nein:  sie verwenden es sogar!

„Du hat keine Ahnung“, sage ich dann. „Damit kannst Du viele Dinge ganz schnell und einfach machen, wie zum Beispiel hacken, kneten, rühren und so…“

„Blödsinn“, meint der Klugscheißer, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte, weil er sonst den Ruf eines unwissenden Kochbanausen bekommen könnte. „Dann kochst Du ja quasi gar nicht mehr selber, sondern lässt kochen.“

Oh Gott, der hat wirklich keine Ahnung…

„Ich koche doch nicht damit – ich habe lediglich eine extreme Arbeitserleichterung.“

Aber er hört mir gar nicht mehr zu. Männer eben…

Ich weiß auch nicht, warum ich, wenn es um’s Kochen oder um Rezepte geht, immer auf diese Küchenmaschine komme…

Darum wollen wir nicht länger abschweifen.
Also weg vom Thermomix und hin zur größeren Küche. Ich träume von einer großen Küche mit einer großen Arbeitsplatte. Und in dieser Küche steht ein kleiner Esstisch. Ich habe ja derzeit eine offene Küche, würde aber nun wieder eine geschlossene bevorzugen – einfach aus dem Grund, dass es dann nicht im Wohnzimmer und eventuell auch in den Schlafzimmern nach Essen riecht. Außerdem stört es alle anderen, wenn die Küchenmaschinen laufen, wenn gespült wird oder wenn man dort einfach während der Essenszubereitung Musik hören möchte, während der Nachwuchs Fernsehen schaut. Zugegebenermaßen hätten wir auch gerne wieder einen Garten. Die Kinder zum Spielen und ich für die Kräuter, die ich gerne anpflanzen und hinterher zu Kräuterbutter oder Pesto verarbeiten könnte – im Thermomix… oder sonstwo. 🙂

Aber nun wenden wir uns einem Rezept zu. Und zwar dem Kohlrabi-Safrancremesüppchen mit scharfen Garnelen. Ein tolles Rezept, wenn man ein feines Menü zaubern möchte. Außerdem lässt es sich wunderbar im Therm… ähm… im Küchengerät pürieren.

Kohlrabi-Safransüppchen mit scharfen Garnelen

kohlrabicremesueppchen2

Zutaten für 8 Personen

  • 3 Kohlrabi (mittelgroß)
  • 1-2 TL Tabasco oder Piri-Piri
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprika scharf
  • 1 Zwiebel (mittelgroß)
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Butter
  • 150 ml Weißwein trocken
  • 1 Kartoffel (klein)
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 300 g rohe Garnelen
  • 100 ml Schlagsahne flüssig
  • 0,1 g Safran
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer
  • etwas Muskatnuss

Zubereitung

1.
Garnelen waschen und trocken tupfen. Für die Marinade Tabasco, Paprika und das Olivenöl verrühren. Garnelen ca. 30 min marinieren. Kohlrabi putzen, Kartoffel schälen. Alles klein würfeln. Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln.

2.
Butter in einem Topf erhitzen. Kohlrabi, Kartoffel und Zwiebel darin andünsten. Safran zugeben und vermengen. Mit Wein und Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt ca. 15 min köcheln lassen. Sahne zugeben und Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

3.
Ein Pfanne ohne Fett erhitzen, den Knoblauch zugeben und kurz anbraten. Dann die Garnelen zufügen und bei mittlerer Hitze so lange braten, bis diese rosa und knackig
sind. Mit Salz würzen. Suppe anrichten, jeweils zwei Garnelen auf einen Spieß stecken und zur Suppe reichen.

Guten Appetit!

Hier geht es zum Download und zur Druckversion.

 

 

Advertisements