Hinter mir liegen wieder fast drei Wochen Urlaub. Die Frage, wo, kann man sich schenken. Wir waren wie in jedem Jahr in Portugal in Armação de Pera. Mit Freunden. Zwar nehme ich mir alljährlich vor, endlich wieder einmal ins ferne Ausland, wie zum Beispiel nach Asien oder Afrika zu reisen, aber letztendlich fliegen wie doch ins wunderschöne Portugal. Warum? Es ist mein zweites Zuhause! Es ist wie Heimkommen! Ich liebe die Algarve, das Meer, die Menschen, die Strände, die Buchten, die kleinen Märkte, das Hinterland und…und…und…

Portugal

Unsere Unterkunft war diesmal ein kleines Häuschen in der Altstadt ca. 100m vom Sandstrand entfernt. Ich stand morgens immer sehr früh auf, um kurz nach Sonnenaufgang durch den Ort zu spazieren, den Fisch- und den Gemüsemarkt zu besuchen oder mich einfach nur ans Meer zu setzen, den kreischenden Möwen, die sich um einen Fisch zankten, zu lauschen und bei einem Galão (ein Espresso mit geschäumter Milch) in meinem Buch zu schmökern. Anschließend ging ich zum Bäcker und kaufte dort warme Paos (Semmeln). Dann kehrte ich heim, um den Nachwuchs aus dem Koma zu rütteln und zu frühstücken. Ja, und hinterher, wenn alle anderen aus ihren Betten gekrochen waren, gingen wir zum Strand, besuchten Buchten oder unternahmen etwas, wie zum Beispiel eine Grottentour mit den Booten.

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Dann hat Michael, ein Freund von uns und seines Zeichens Fotograf, noch ein Shooting für Debochado, der neu gegründeten Badehosen-Firma meines Schwagers, gemacht. In aller Frühe am Strand – das war sowieso meine Zeit, darum habe ich zugesehen.

Böse Zungen behaupten, die Portugiesen seien eitel. Wie Cristiano Ronaldo. Arrogante Schnösel. Und Machos, so wie die Italiener.

Aber ich sage: “Alles Quatsch!“ Sie sind nett, zurückhaltend und echte Familienmenschen. Aber wir wollen an dieser Stelle nicht abdriften, sondern kehren zurück zum Thema. Nachdem wir wieder die Fatacil (Kunsthandwerks-, Tourismus-, Landwirtschafts-, Handels- und Industrie-Messe) besucht haben, ging es auch einmal wöchentlich zum Piri-Piri-Hühnchen-Essen! Das ist Tradition. Mittwochs fahren wir, wenn wir in Portugal sind, ins Landesinnere in ein Lokal, wo es dieses traditionelle Gericht gibt. Dazu werden Pommes, Kardamom-Reis, Salat, Getränke und anschließend ein Dessert aus der Desserttheke mit einem Pica (Espresso), Galão oder ähnlichem gereicht. Ja, und das ist nicht nur unglaublich gut, sondern kostet zudem unglaubliche 8,50 €. Das Lokal ist ein Geheimtipp, in das nur Portugiesen bzw. Einheimische gehen.

Nun habe ich genug geschwelgt – deshalb lasse ich nun einfach noch Fotos sprechen:

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