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In jedem Jahr wird die Liste der beliebtesten Vornamen herausgebracht. Nun haben wir Ende Dezember – die Liste 2016 steht also . Aber es gibt natürlich nicht nur die beliebtesten Namen, nein, es gibt sogar eine Liste der verrücktesten Vornamen. In diesem Jahr lauteten die von den bayerischen Standesämtern abgelehnten Vornamen beispielsweise Husqvarna, Holunda oder Ulme. Aber auch Uwelia, Pims, Univers und Westend wurden nicht zugelassen. Ich weiß gar nicht, warum? Es ist doch schön, wie ein Baum oder ein Münchner Stadtbezirk zu heißen… Und man kann sich sicher sein, dass in einer Klasse nicht acht Jungs aufstehen, wenn der Lehrer „Westend“ ruft.

Vielleicht aber waren jene Standesbeamte, die sich weigerten, ihr O.K. zu geben, nur neidisch, dass sich die Eltern so originelle Namen haben einfallen lassen, während der eigene Nachwuchs mit gewöhnlichen 08/15-Namen durch die Welt laufen muss.

Eines jedoch ist klar: ein außergewöhnlicher Vorname ist der elterliche Versuch, dem Kind eine außergewöhnliche Persönlichkeit und eine absolute Individualität zu vermitteln. Diesen Eltern reichen keine lustigen Hasenöhrchenmützchen oder knallbunte Pelzjäckchen, um den Nachwuchs aus der Menge gewöhnlicher Kinder hervorzuheben. Nein, sie ziehen es vor, den Zögling mit einem auffallenden Namen auf immer und ewig zu „brandmarken“. Schon früh wird das Kind lernen sich durchzusetzen und den eigenen Namen zu buchstabieren, um die verständnislose Umwelt über seine Benennung aufzuklären. Wer das schon von klein auf durchzieht, kann im Erwachsenenalter nur eine starke und durchsetzungsfreudige Persönlichkeit werden. Oder seht ihr das anders?

Bayerische Vornamen 2016

So, und nun muss ich die Kurve kriegen – von den Vornamen 2016 weg zum Grießbrei hin: was Kinder – egal mit welchem Namen bestückt – lieben, ist der Grießbrei. Auch meine Beiden sind absolute Grießbrei-Fans. Und lange habe ich getestet, bis ich auf die richtige Zusammensetzung gekommen bin. Hier ist er nun – der allerbeste Grießbrei:

Grießbrei

Zutaten für 4 Personen

  • 800 ml Milch
  • 80 g Weichweizengrieß
  • 2 EL Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 25 g Butter

Dazu

  • 4 TL Zimtzucker oder Früchte

Zubereitung

1.
Milch mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz in einem weiten Topf zum Kochen bringen. Den Grieß unter Rühren mit einem Schneebesen einrieseln lassen und nochmals aufkochen lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen und den Grieß zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen. Immer wieder rühren.

2.
In der Zwischenzeit das Eigelb vom Eiweiß trennen. Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Das Eigelb in den Grießbrei rühren. Die Butter ebenfalls in den Grießbrei geben und so lange rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unter den fertigen Grießbrei heben.

Anschließend die einzelnen Portionen mit Zimtzucker bestreuen und/oder mit Früchten reichen.

Guten Appetit!

Und hier geht es zum Download und zur Druckversion.

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