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Es ist überstanden. Der Abend ist vollbracht. Auch wenn nicht so viele Gäste kamen, wie erhofft, so war es dennoch ein schöner Abend. Pia hatte ja Miriam („Schrafstetters Genusswerkstatt“ / Breitbrunn am Ammersee), ihre Mentorin, an ihrer Seite und bekam von ihr jede Menge Hilfe und Unterstützung. Ich war eher unlocker… Könnte daran gelegen haben, dass meine Tochter an besagtem Tag erst einmal entspannt ausschlief. Anschließend setzte sie sich an ihr Handy und kommunizierte mit ihren Freunden, während mein Puls auf Hochtouren lief. Auf Fragen, ob sie denn schon dies oder das organisiert hätte, antwortete sie nur mit einem lapidaren „Chill mal, Mama, ich habe alles im Griff!“.

Kurz bevor wir in die Schule fahren wollten, erkundigte ich mich nach Wechselgeld. Schließlich sollten ja die Getränke vor Ort verkauft werden. Nein, an Wechselgeld hatte Madam nicht gedacht. Wir fuhren zum Schreibwarenladen, zur Eisdiele und zur Tankstelle – keiner hatte Kleingeld für uns. Eine kleine Boutique hatte letztendlich Erbarmen mit Pia und ihrer Freundin.

Als wir zur Schule kamen, stellten wir fest, dass alles verriegelt war. Meine dezente Frage diesbezüglich ein paar Stunden zuvor wurde mit einem „Klar ist die Schule offen!“ abgewürgt. Da standen wir nun. Pias Freundin Emi ging einmal um das ganze Gebäude, während wir stupide auf die Hausmeister-Klingel drückten. Und dann öffnete Emi von innen die Tür – die Putzkolonne im Haus hatte ihr aufgemacht. Gottseidank!

Als wir drinnen waren, bemerkten wir, dass die Küche ebenfalls abgesperrt war, aber auch dort war uns die Putztruppe behilflich.

Miriam und meine Mutter kamen ebenfalls, um zu helfen. Und zwei weitere Freundinnen von Pia stießen dazu, um zu bedienen.
Das Essen war ja schon tagsüber von Pia und ihrer Mentorin vorbereitet worden.
Wir bauten die Tische auf, diskutierten über die Tischdecken, deckten die Tische und bauten die Musik auf. Ich hatte zu jedem Gang die passende Musik ausgewählt. Dann stellte ich fest, dass es in der Schule kein WLan gab, um die Musik von Amazon Prime abzuspielen. Meine Tochter hatte ihr Handy dabei – allerdings war nur noch eine Akku-Kapazität von 34% darauf. Ich also wieder heim, um das Ladekabel zu holen. Dann fuhr ich noch zum Supermarkt um die Zitronen für den Aperitif zu kaufen, die wir vergessen hatten. Und später, als wir die Kerzen anzünden wollten, stellten wir fest, dass keiner ein Feuerzeug dabei hatte. Ich bin wieder los, um das Feuerzeug zu organisieren. Ja, und dann kamen die Gäste.

Die Abfolge des Menüs verlief problemlos, alles klappte. Und das Essen schmeckte toll!

Hier nun das Menü:

Menü
Kulinarische Reise quer durch Europa

Aperitif „Virgin Hugo“ (Alkoholfrei)

Sonnige Grüße aus Griechenland
Griechische Dips mit Pitabrot

Olé! – Spanische Grüße
Feine traditionelle Tortilla mit buntem Gemüse

çok selamlar – Viele Grüße aus der Türkei
Kisir – Türkischer Bulgursalat mit Minze

Russland lässt grüßen
Russischer Bortsch wie von Mama

Tanti saluti da Italia
Italienische Spinatlasagne mit frischen Kräutern

Süße Grüße aus Schweden, Portugal und England
Schwedische Kanelbullar
und
Portugiesische Orangenrolle
und
Englisches Trifle mit Himbeeren und Mascarpone

 

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