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Eine Reise an die Algarve

Portugal – endlich wieder Portugal! Endlich wieder Meer, endlich wieder Sonne, endlich wieder Süden! Wie in jedem Jahr erkunde ich alles, was ich noch nicht kenne. Hilfreich ist übrigens die Zeitschrift „Entdecken Sie Algarve“ mit tollen Artikeln. Hier findet jeder, der an die Algarve reist, wertvolle Tipps. Das erste, was ich mache, sobald ich portugiesischen Boden unter den Füßen habe, ist, diese Zeitschrift zu kaufen. Und dann beginne ich, Pläne zu schmieden. Diesmal reisten meine Schwester Sabrina, meine Nichte Cecilia und deren Freundin Amelie mit an die Algarve.  

Und in diesem Jahr hatte ich mir vorgenommen, hier meinen morgendlichen Sport, der die letzten Wochen eindeutig zu kurz gekommen ist, verstärkt wieder umzusetzen und ein paar tolle Events zu besuchen. So stand ich oft gegen 7.00 Uhr auf und joggte die menschenleere Promenade entlang. Oben auf den Klippen hielt ich an und genoss den Blick über das Meer. Dann lief ich wieder zurück, hielt an einem kleinen Café in der Seitenstraße, vor dem ein paar alte Portugiesen saßen, ihren Kaffee tranken in ihrer Zeitung lasen oder sich unterhielten. Ja, das ist mein Portugal!

Was wir sonst so machten? Wir lagen natürlich am Strand, lasen und badeten.

Außerdem besuchten wir zwei erstklassige Rooftop-Bars, wo es neben außergewöhnlichen Cocktails auch eine einzigartige Aussicht auf die Klippen und das Meer gibt.

Rooftop-Bar in Carvoeiro / Algarve / Portugal
Rooftop-Bar in Carvoeiro / Algarve / Portugal

Und dann machten wir uns auf die Suche nach den schönsten Buchten. Um es vorab zu erwähnen: sie sind alle toll!! Drei dieser herrlichen Buchten sind übrigens Praia da Marinha, Praia da Albandeira und Praia de Benagil.

Praia da Albandeira/ Algarve / Portugal
Praia da Albandeira

Nun … während ich morgens auf das Meer blickte, meinte plötzlich meine innere Stimme „Warum bleibe ich nicht einfach hier?“
„Wie denn?“, antwortete mein schlechtes Gewissen, das immer dann auftauchte, wenn man gerade dabei war, schöne Dinge zu beschließen.
„Na, ich habe doch das Buch ‚Das Café am Rande der Welt‘ gelesen. Und ich habe aus diesem Buch die Erkenntnis gewonnen, dass man die Dinge, die einem nicht gefallen, ändern sollte, solange man es noch kann…“
Meine innere Stimme, wollte gerade fortfahren, aber da grätschte schon mein schlechtes Gewissen rein: „Papperlapapp! Das ist ein Buch. Mehr nicht! Und du weißt ja: Papier ist geduldig. Da kann jeder schreiben, was er will.“
„Aber ich hab doch nur dieses eine Leben“, raunzte meine innere Stimme verzweifelt.
„Und wie willst du das machen?“, fragte das schlechte Gewissen, das immer nur auf Krawall gebürstet war.
„Ich werde von hier aus arbeiten.“ Meine innere Stimme sprach nur ganz leise und schien auch nicht besonders überzeugend, denn das schlechte Gewissen meldete sich schon wieder zu Wort.
„Ach…?“ Es bekam einen süffisanten Unterton. „Arbeiten willst du? Was denn?“
„Naja, das was ich sonst auch mache. Als Social Media Manager könnte ich doch von überall aus arbeiten…“
„So so… Und was ist mit deinen Kindern? Sie sind noch nicht volljährig.“
Die innere Stimme zuckte kurz zusammen. Aber dann erhob sie sich nochmals – diesmal etwas lauter, um auch endlich einmal ernst- oder wenigstens wahr genommen zu werden.
„Na gut. Aber wenn die Kinder in zwei oder drei Jahren das Studieren anfangen – vielleicht in anderen Städten?“
„Wenn… wenn… wenn…“, äffte das schlechte Gewissen die innere Stimme nach.
Diese war nun endgültig beleidigt, zog sich zurück und schmollte.
Ich wollte gerade resigniert den Heimweg antreten, als sie sich doch noch einmal meldete. Diesmal etwas forscher.
„Weißt du was, du dämliches schlechtes Gewissen. Ich mach das trotzdem – da kannst du dich auf den Kopf stellen. Ich mach das, ob es dir passt oder nicht!“
Ja, und dann drehte ich mich um und ging gut gelaunt zurück, denn endlich hatte ich ein Ziel!

Das bin ich
Und das bin ich

Tja, und nun wird es schwierig, das Thema zu wechseln. Und zwar von Portugal zu Italien. Denn diesmal habe ich einen tollen italienischen Klassiker für euch: das Tiramisu. Vielgeliebt und hochgepriesen ist es der Renner auf jeder Party oder als finaler Abschluss eines Essens.

Tiramisu

Tiramisu im Glas
Tiramisu im Glas

Zutaten

  • 750 g Mascarpone
  • 10 Eigelb
  • 10 Eiweiß
  • 7 EL Vanillezucker
  • 500 g Löffelbiskuits

Kaffeemischung für die Löffelbiskuits

  • 600 ml Kaffee
  • 10 EL Amaretto
  • 50 g Vanillezucker (oder Zucker)
  • etwas Kakaopulver zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Kaffee kochen und 5 Esslöffel Vanillezucker zugeben. Etwas abkühlen lassen. Amaretto zugeben.
  2. Eigelb schaumig schlagen. Mascarpone dann mit Eigelb und Vanillezucker unterrühren.
  3. Eischnee schlagen, 2 Esslöffel Vanillezucker unterrühren und in die Mascarponecreme einarbeiten.
  4. Löffelbiskuits einzeln kurz in den abgekühlten Kaffee tauchen und dicht an dicht den Boden der Auflaufform (ca.23x33cm oder alternativ in einzelnen Gläsern) bedecken. Etwas weniger als die Hälfte der Mascarpone-Creme darauf geben und glattstreichen. Erneut eine Schicht getränkter Löffelbiskuits darauf verteilen und leicht andrücken. Restliche Creme darüber verteilen. Kühl stellen. Kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestreuen

Und hier geht es zum Download des Rezeptes!

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